Lebenszeichen der 1. Männer - der Rückblick auf die Europapokalwoche.

Die ersten Männer sind aus der Corona-Pause erwacht Seit November ruhte der Ball im Wettkampfbetrieb, nur unterbrochen von einem Pokalklassiker gegen den TSV Rudow, welchen unsere Männer mit 43:44 nach Verlängerung verloren. Aber Schwamm drüber, danach haben wir uns erstmal wieder eine Auszeit gegönnt. Manchmal hat man davon ja mehrere im Leben.
Im Februar konnten wir mit einer Heimniederlage gegen OSF II und einem souveränen Sieg beim VfL Lichtenrade zumindest wieder etwas Wettkampfluft schnuppern, bevor die heiße Phase der Saison ab März eingeleitet wurde.
Zuerst waren unsere Bezirksnachbarn vom KSV Ajax zu Gast. Das Hinspiel konnten wir in Minimalbesetzung bereits für uns entscheiden und auch im Rückspiel hatten wir am Ende keine Probleme mit den Köpenickern. In Halbzeit eins machte uns noch der eine oder andere Rückraumwurf zu schaffen – dies konnte in Abschnitt zwei jedoch besser justiert werden. Die Abwehr agierte besser gegen den Mittelmann des KSV und somit war der Gegner um seine einzige Waffe an diesem Tag beraubt. Bis zum Ende konnten wir das Spiel daher von vorne weg gestalten und am Ende mit 31:25 auch standesgemäß für uns entscheiden.
Schon am folgenden Donnerstag kam es dann zum ersten Ligaspiel zwischen dem bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Rudow und unseren Mannen. Wir hatten uns natürlich einiges vorgenommen, wohlwissend, dass für einen Auswärtssieg in Rudow alles passen musste. Leider passte wenig an diesem Tag. Bereits nach 3 Minuten lagen wir 0:4 hinten und schienen von der Körperlichkeit der Hausherren beeindruckt. Gestützt auf ein paar Torwartparaden des dankenswertweise aushelfenden Stefan aus der zweiten Mannschaft konnten wir dann weite Teile des Spiels ausgeglichen gestalten. Über 6:9, 14:17 und 21:25 blieb der Rückstand eigentlich konstant. Doch wir mussten uns alle Treffer schwer erarbeiten, während die Rudower ein ums andere Mal zu leichten Toren aus dem Rückraum kamen. So schwanden in den letzten 10 Minuten die Kräfte und wir mussten uns am Ende etwas zu hoch mit 24:33 geschlagen geben.
Über die Gemütslage nach dieser anstrengenden Woche sollte dann das abschließende Spiel gegen Hermsdorf entscheiden. Der selbsternannte Aufstiegsaspirant (der schon in der letzten Saison eine famose „Serie“ hinlegte – so zumindest der Rückblick auf die gespielten 4 Spiele im letzten Jahr) war zu Gast in der Eile und im Hinspiel hatten wir von den Hermsdorfern noch ordentlich eins auf die Mütze bekommen. Zugegeben, wir waren kräftemäßig etwas unterlegen, liegt der Altersdurschnitt unserer Truppe doch mittlerweile im Ü32 Segment und waren 3 Spiele binnen 7 Tagen gegen Topmannschaften in der Liga doch etwas sehr optimistisch bei der Spieltagsplanung. Jedenfalls kauften uns die flinken und ausgeruhten Hermsdorfer schnell den Schneid ab und führten schon zur Halbzeit mit 14:18. Immer wieder legten Sie großes Tempo vor und trafen nahezu jeden Wurf. Auch Halbzeit zwei begann bescheiden, sah man sich beim 16:24 doch schon seeehr weit im Hintertreffen. Doch eins ist klar – wer Meister werden will, muss in Hellersdorf gewinnen. Also passierte das, was in dieser Halle schon so oft passiert ist: Irgendwo hatte einer noch den Lichtschalter gefunden und die müden Beine angeknipst. Über 20:24 und 23:26 hatte sich die 1. Männer binnen 10 Minuten wieder in Schlagdistanz gebracht und die jungen Hermsdorfer schienen mit dieser Wucht nicht gerechnet zu haben. Immer mehr kam unsere Abwehr nun in Fahrt und beim 26:26 war der Ausgleicht geschafft und beim 27:26 sechs Minuten vor Schluss sogar die Führung übernommen. Hermsdorf stemmte sich noch einmal gegen die Niederlage doch am Ende kannst du Erfahrung halt nicht kaufen. Sportsfreund Zielke veredelte mit Schlusspfiff den Siegtreffer zum 31:30, auch wenn er dem Keeper kurz das Gefühl gab, den Ball zu halten. Doch nur dran sein, reicht eben nicht.
So ging die Woche doch versöhnlich zu Ende. Mit 4:2 Punkten aus den Spielen sind wir zufrieden, auch wenn wir somit den Rudowern bei 8 Punkten Vorsprung schon fast zur Meisterschaft gratulieren können. Wir sind wieder gut im Spielrhythmus und haben aktuell – bis auf den langzeitverletzten Basler – keine Ausfälle zu beklagen. Die verbleibenden 7 Spiele (davon immerhin 4 Heimspiele) werden wir mit aller Macht angehen, um solche Sternstunden wie am Wochenende auch wieder zu erleben. Danke für die gut gefüllte Halle am Wochenende und liebe Grüße an alle, die es mit den 1. Männern halten.

 

Mit Minimalbesetzung zum ersten Auswärtssieg

Die 1. Männer gewinnt das Auswärtsspiel beim VfL Tegel II und sichert sich damit den ersten Auswärtserfolg der Saison. Das am Ende deutliche 27:35 (16:16) täuscht am Ende aber etwas über den knappen Spielverlauf hinweg.

Es weihnachtet sehr...

„Weihnachten ist, wenn die besten Geschenke am Tisch sitzen und nicht unterm Baum liegen“ 

Sieg in Tegel

Da sind die nächsten zwei Punkte 💪🏼… wir gewinnen nach einer spannenden Schlussphase mit zwei Toren in Tegel!

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